|
|
04. Dezember 2009 Die überraschende Währungsreform in Nordkorea bringt das Wirtschaftsleben durcheinander und trifft die Händler auf den privaten Märkten. Seit Montagmittag sind die Geschäfte und Märkte in der Hauptstadt Pjöngjang geschlossen, nur in Geschäften, die ausländisches Geld akzeptieren, kann noch eingekauft werden.
Die Menschen reihen sich vor den Banken in lange Schlangen, um ihr Geld in die neue Währung zu tauschen; manche tragen in Säcken Bargeld heran. Die Führung des kommunistischen Landes unter Kim Jong-il hatte am Wochenbeginn ohne Vorwarnung die Währungsreform begonnen; die Botschaften in Pjöngjang wurden am Dienstag informiert. Eine offizielle Mitteilung der Führung über den Geldtausch gibt es bislang nicht.
Quelle: Faz.net
|